In den Sommermonaten erfreut sich das Grillen im Garten immer größerer Beliebtheit.
Der Grillspaß endet aber auch nicht selten im Krankenhaus, denn Leichtsinn und Ungeduld sind dann meistens der auslösende Faktor. Nachdem die Grillbeilagen schon vorbereitet und angerichtet sind und ein kühles Getränk schon bereit steht, will die richtige Glut oft nicht kommen. Leichtsinnigerweise greifen dann manche zu Spiritus oder noch schlimmer zu Benzin und wollen damit den Grillvorgang beschleunigen...
Die dabei entstehenden Stichflammen können schwere Verbrennungen im Gesicht, am Oberkörper und an den Armen zur Folge haben. Darüber hinaus besteht natürlich Explosionsgefahr: Die Flüssigkeit verdampft durch die glosenden Kohlen zu einem hochexplosiven Dampf-Luft-Gemisch, das sich schnell ausbreitet, bevor es sich entzündet. Zum Grillen ist eben Geduld erforderlich, bis die Asche auf der Holzkohle die ideale Grilltemperatur hat.
Damit beim Grillen ja nichts passiert, hier gleich einige Sicherheitstipps:
- Grillgeräte kippsicher im Windschatten und in sicherer Entfernung von anderen brennbaren Materialien aufstellen,
- nur feste Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden,
- niemals mit Spiritus oder anderen Brandbeschleunigern anzünden oder damit nachschütten, um das Feuer schneller zu entfachen,
- den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen,
- auf keinen Fall Kinder den Grill bedienen oder anzünden lassen,
- Kinder dürfen nicht in Reichweite des Grills spielen; deshalb einen Sicherheitsabstand von mindestens 2 bis 3 Metern einhalten,
- das Feuer und die Glut nach dem Grillen löschen und vollständig auskühlen lassen, behalten Sie den Grill auch währenddessen immer im Auge,
- einen Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grills bereithalten,
- brennendes Fett nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen
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